Anzeichen für einen Getriebeschaden

GetriebeschadenJe früher das Problem bemerkt und repariert wird, desto besser: weniger Teile werden davon betroffen und Reparaturen werden Billiger
Lager-, Getriebe- und Wellenverschleiß sind die häufigsten Ursachen für Geräusche. Wenn Zahnradzahnflächen und Lagerringe abgenutzt werden, entwickeln sie Risse und kleine Vertiefungen. Während diese zunächst nur klein sind, werden sie allmählich größer und wenn sie wachsen, werden diese Fehlstellen Lärm verursachen.

Bevor man es nicht einmal selber erlebt hat, ist es schwer zu verstehen, wie viel Lärm ein ausgeschlagenes Lager oder Getriebe machen kann.

Wenn Sie Bedenken hinsichtlich eines Geräusches haben das aus dem Getriebebereich kommt, wenden Sie sich bitte sofort an einen Experten.

Quietschen und knatschen

Quietschen, das relativ plötzlich auftritt und in kurzer Zeit sehr laut wird, kann auf eine Beschädigung der Zahnradzähne oder Nabenlager hinweisen.

Die wahrscheinlichste Quelle für diesen Schaden ist ein Mangel an Schmierung. Wenn der Ölfilm auf den Zahnradzähnen zu dünn wird, greifen die Zähne direkt ineinander ohne jegliche Schmierung. Durch den fehlenden Ölfilm verschleißen die Zahnräder extremst.

Falls es soweit kommt, bringt auch eine Getriebespülung wenig. Es kündigt sich ein Getriebeschaden an.

Andere häufige Ursachen für Zahnradschäden sind Korrosion und Verschleiß. Wasser im Getriebeöl kann die Stahloberfläche jedes Zahnrades angreifen, was schließlich zu Lochfraß und abnormalem Verschleiß führen kann.

Das Wechseln des Öls ist oft eine bewährte Methode zur Vermeidung von Korrosion. Verschleiß der Verzahnung ist unvermeidlich und unumgänglich. Wenn sichergestellt wird, dass die Zahnräder viel sauberes und geeignetes Schmieröl haben, kann die Oberflächenverschleißrate stark verringert werden.

 

Hämmern und klopfen

Ein hämmerndes und klirrendes Geräusch das unter dem Auto zu hören ist, weist normalerweise auf eine kaputte oder lose Motorhalterung hin.

Gewöhnlich ist das Geräusch am lautesten, wenn die Kupplung beim Anfahren aus der Haltestelle losgelassen wird. Wenn alternativ das hintere Getriebe in einem Fahrzeug mit Hinterradantrieb schlecht ist, wird das Geräusch auftreten, wenn die Kupplung in Rückwärtsrichtung losgelassen wird, wenn die hintere Welle des Getriebes nach oben steigt und wieder nach unten springt.

Zerbrochene Halterungen können auch zu einem klirrenden Geräusch beim sanften Beschleunigen und Abbremsen führen.

Ein weiteres häufiges Anzeichen für eine beschädigte Motorhalterung ist Rattern der Kupplung. Entgegen der weit verbreiteten Meinung wird ein Rattern der Kupplung fast nie tatsächlich durch die Kupplungsscheibe oder das Massenschwungrad verursacht. Es ist normalerweise das Ergebnis von einer ausgeschlagenen Motorhalterung, die aufgrund von Verschleiß ausgeschlagen ist. Gerade hierbei droht ein Getriebeschaden.

 

Schleifengeräusche beim Schalten

Ein sehr häufiges Anzeichen für einen Getriebeschaden sind Schleifgeräusche beim Schalten.

Sie treten auf, wenn man zum Beispiel vom ersten Gang in den zweiten wechselt. Oft spürt man auch Vibrationen am Schaltknauf.

Bei so einem Symptom empfehlen wir stets einen Getriebe-Experten aufzusuchen.

 

Das Fazit

Im Allgemeinen sollten Sie jedes noch so kleines Geräusch oder Klopfen aus dem Getriebebereich ihres Autos ernst nehmen. Denn je früher der defekt am Schalt oder Automatikgetriebe bemerkt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es noch repariert werden kann.

In so gut wie jeder Großstadt in Deutschland gibt es mindestens eine Werkstatt oder Autohaus das sich nur auf Getriebereparaturen spezialisiert hat. Bitte suchen Sie stets Spezialisten auf und gehen Sie in keine normale Fachwerkstatt. Denn sonst laufen Sie Gefahr, dass Sie für den Mangel an Wissen des Mechanikers teure Diagnosegebühren bezahlen müssen.

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