Monat: April 2018

Auto defekt und jetzt? Wir helfen euch bei der Entscheidung!

Ein defektes Auto kann oft sehr nervig sein. Gerade als Laie wenn man nicht weiß, was genau denn am Auto überhaupt kaputt ist. Wir gehen heute de Frage auf den Grund, welche Option zur Verfügung stehen, wenn das geliebte KFZ den Geist aufgibt.

Ruhe bewahren und Hausmittel probieren

Bevor man sich direkt in eine teure Werkstatt begibt sollte man vorerst selbst Hand anlegen. Denn sehr oft ist es der Fall, dass gar nichts großes am Auto kaputt ist und man unnötig Geld ausgibt für eine Diagnose von 10 Minuten in einer Kfz-Werkstatt.

Das beste Beispiel was jeder kennen sollte ist eine alte Batterie. Im ersten Moment scheint oft sehr dramatisch, dass das alte Auto nicht anspringen will. Doch bei genau Überprüfung merkt man dann schnell, dass es nur eine entladene oder alte Batterie war. Dieses Problem kann schnell durch ein Überbrückungskabel und einen netten Nachbar, der sein Fahrzeug zur Verfügung stellt behoben werden.

So eine Diagnose kann schnell in einer Fachwerkstatt bis zu 100 Euro kosten. Ruhe bewahren und erst alle Hausmittel probieren bevor Sie direkt eine einen Experten aufsuchen!

Wir empfehlen stets das Team von Meingebrauchtwagenprofi.de wenn es um die Problematik von defekten Autos geht!

 

Und wenn es doch ein großer Defekt vorliegt?

kaputtes autoWenn selbst alle Foren im Internet keine Hilfreichen Antworten mehr auf den Defekt des Autos wissen, wird es schleunigst Zeit einen Profi aufzusuchen, der von Materie ist. Wie Sie bereits im vorherigen Abschnitt erfahren haben sollten, kann man kleinere Mängel am Auto oft selber beheben. Doch bei größeren Fehlern am Auto wie zum Beispiel einem gerissenen Zahnriemen oder einer kaputten Nockenwelle, sollten Sie keine Zeit mehr verschwenden und nicht mehr so auf das Geld achten. Denn wer mit einem Auto weiterfährt obwohl es einen technischen Mangel hat, kann oft mehr kaputt machen als es vorher war.

Nachdem Sie sich von einem Experten beraten lassen haben gibt es 2 Optionen die Sie in Erwägung ziehen können: Verkaufen oder das Fahrzeug reparieren lassen.

Reparieren:

Wenn es sich um ein Fahrzeug handelt was nicht gerade besonders alt ist, sollten Sie immer diese Option als erstes in Erwägung ziehen. Beachten Sie stets dabei, dass die Reparaturkosten nicht den Restwert des Gebrauchtwagens übersteigen! Außerdem holen Sie sich stets mehrere Angebote für die Instandsetzung ein. Wir raten stets zu 5 bis 6 Angeboten!

 

Oder doch lieber verkaufen?

Gerade bei alten Autos macht eine aufwändige und teure Reparatur wenig Sinn. Denn sehr oft sind Ersatzteile nur schwer zu besorgen oder es fehlt schlicht und weg an Fachkompetenz bei den verschiedenen Mechanikern. Dann ist oft die beste Möglichkeit das Problem zu beseitigen das defekte Auto zu verkaufen. Auch hierbei sollten Sie sich mehrere Angebote für das kaputte Auto einholen, um den höchstmöglichen Preis unter den verschiedenen Anbietern herauszufinden.

Außerdem wirkt es sich positiv auf den Preis aus, wenn sie den Schaden am Fahrzeug genausten beschreiben können, denn so weiß der Autoaufkäufer genau bescheid mit welchem defekt er es zu tun hat.

 

Wir hoffen wir konnten euch mit dem heutigen Beitrag helfen und euch fällt jetzt die Entscheidung leichter! Im Anhang findet ihr noch ein passendes Youtube Video zum Thema!

 

 

 

Bremsbeläge und Bremsscheiben bei einem Gebrauchtwagen

Genauso wie Ihr Benzinverbrauch abhängig davon ist, wo und wie Sie fahren, ist mit der Lebensdauer von ihren Auto Bremsbelägen (oder Belägen). Das Reibmaterial wird gegen eine Metallscheibe oder Trommel gedrückt, um Ihr Fahrzeug anzuhalten.

Wie lange dauert bis eine Auto Bremse ihre Verschleißgrenze erreicht hat?

Das hängt von vielen Faktoren ab.

Wenn Sie nur 8.000 Kilometer pro Jahr fahren, aber es ist hauptsächlich in einem überfüllten Stadtgebiet wie Frankfurt, Stuttgart oder Berlin, müssen Sie Bremsbeläge häufiger ersetzen als jemand, der 28.000 Kilometer pro Jahr nur Autobahn und Landstraße fährt. Sie verwenden Ihre Bremsen im Stadtverkehr viel mehr als auf einer Landstraße.

Leider gibt es keinen klaren Zeitplan, der Ihnen sagt, wenn es Zeit ist, die Bremsen zu ersetzen, also müssen Sie sich auf Ihre Ohren und den Rat eines erfahrenen Automechaniker verlassen.

Die meisten Fahrzeuge sollten ihre Reifen mindestens alle sechs Monate wechseln lassen, und das ist ein guter Zeitpunkt, um auch gleich die Bremsen inspizieren zu lassen. Ein Mechaniker kann die Dicke der Bremsbeläge und den Zustand der Bremsen prüfen, um Verschleiß festzustellen.

Viele Autos haben eingebaute Verschleißsensoren, die gegen eine Bremsscheibe gepresst werden, wenn die Beläge ersetzt werden müssen. Der Fahrer hört ein nerviges Piepen, wenn er bremst (oder wenn bei einigen Fahrzeugen die Bremsen gelöst wird).

Diese Sensoren sind nicht an jedem Auto, so dass der Fahrer auf Quietschen, Knarzen, Schleifen (oft ein Zeichen dafür, dass die Bremsbeläge vollständig verschwunden sind) und andere Geräusche, die auf Verschleiß hinweisen, achten sollte. Einige geringfügige Geräusche können durch Reinigen der Bremsen beseitigt werden, aber anhaltende, auffällige Geräusche bedeuten gewöhnlich, dass die Auto Bremsbeläge vollständig verschlissen  sind.

Außerdem könnte ein Anzeichen für eine kaputte Bremse beim Gebrauchtwagen ein hämmerndes Bremspedal sein, wenn Sie diese betätigen. Ein weiteres Anzeichen für eine defekte Bremse können Sie bei etwas längeren Bremswegen bemerken. Wenn Sie merken, dass das Bremspedal stetig weiter nach unten zum Fußraum sinkt während Sie voll auf die Bremse drücken, ist das ein weiterer Indiz. Ein erfahrener und kompetenter Automechaniker kann ihnen diese Diagnosearbeit abnehmen.

Alle Autos haben eine Bremswarnlampe, die bei jedem Start für ein paar Sekunden aufleuchtet. Wenn Sie während der Fahrt aufleuchtet, bedeutet dies wahrscheinlich, dass Ihre Bremsanlage aufgrund eines Lecks oder eines Problems mit dem Hauptbremszylinder zu wenig Flüssigkeit abbekommt. Beachten Sie, dass dies nicht die gleiche Warnleuchte ist, die beim Betätigen der Handbremse aufleuchtet.

Alle Autos und leichten LKWs haben vorne Scheibenbremsen. Die meisten haben auch hintere Scheiben, obwohl einige alte Autos immer noch mit einer Trommelbremsen auf der hinteren Achse auskommen. Bei Scheiben war es früher üblich, die Bremsklötze einfach auszutauschen und die Bremsscheiben bei Bedarf auf einer Drehbank neu zu schleifen, damit die Oberfläche wieder gleichmäßig und glatt ist.

In den letzten Jahren haben jedoch mehr Autohersteller auf Bremsscheiben umgestellt, die leichter und dünner sind, um Gewicht zu reduzieren und Geld zu sparen.

Die neuen Scheiben können leider nicht mehr einfach neu geschliffen werden und dann wieder montiert werden, da schlichtweg zu wenig Material an der Bremsscheibe zum schleifen vorhanden ist wie vor 10 Jahren. Außerdem weigern sich die meisten Autowerkstätte die Auto Bremsscheiben neu zu schleifen, da diese Arbeit extrem zeitaufwendig ist. Die Montage neuer Scheiben ist einfacher, geht schneller und ist um einiges profitabler durch den Neuteile verkauf für den Gebrauchtwagen.